vom Dauerregen zur kleinen Eiszeit …

Der Klimawandel ist ja vor der Haustür schon schlimm genug, nur leider macht er dort nicht stopp….. Nach ein paar Tagen Dauerregen, kann nämlich auch im heimischen Wohnzimmer, mal der ein oder andere Regenguss fallen, begleitet von grummligen Donnergrollen. Damit ist, wie die Mehrzahl von Euch sicher schon verstanden hat, in diesem Fall > die Stimmung und der allgemeine Familiengemütszustand gemeint. Kleine Beine und Füße brauchen Bewegung an der frischen Luft und die großen Köpfe (von den Erwachsenen) dazu, müssen dringend  zwischendurch auch mal wieder so richtig durchatmen.

Eigentlich, sind wir  ja nicht aus Zucker, haben den Sonnenschein im Herzen fest gepachtet und mit der richtigen Kleidung kann man unserer Meinung nach > trotzdem bei jedem Wetter nach draußen gehen! – … tun wir ja auch…

…doch nun; nach Tagen, Wochen,  – gefühlten Jahren „Sonnenentzug“, schwenken sogar wir mittlerweile so langsam die weiße Fahne. Also >> bitte, bitte liebe Sonne, komm endlich wieder raus… wir versprechen nun immer aufzuessen (ab morgen… spätestens übermorgen)!

Die Minimäuse mit Pfützenhopsen nach draußen zu locken, ist ja meist nicht schwer. Da braucht man eher als Erwachsener noch einen ordentlichen Ruck von innen.

Doch größere Kinder, sind erstens: nicht mehr gewillt > das Rundumgummikomplettprogramm anzuziehen und zweitens: wissen die schon ganz genau, dass bei Sonne aaaaaaaaalles viel schöner ist…

Trotzdem >> großes oder kleines Kind: Pfützen haben auf JEDES Kind eine ähnliche Anziehungskraft –  wie ein Maulwurf zu einem frisch gemähten, perfekt aussehenden Rasen.  > Zum Leidwesen von Mamas/ oder anderer Begleitpersonen, auch (erst recht) ohne  Gummistiefel.

Wer kennt das nicht? > Die neuen Stoffschuhe sind an, das Kind sieht so toll damit aus. Das Wetter ist nicht besonders warm, aber es reicht für einen ausgeprägten Spaziergang.  Die Laune ist gut, der Weg auch… das Kind läuft voraus… und dann … in dem Moment, wo man sie entdeckt und im Gehirn: „Mama-Alarm“  ausgelöst wird… „Achtung! Pfütze auf 12 Uhr“ – der Mund ist noch nicht mal auf, und bevor unser „Niiiiiiiiiiiichttttt!“ erschallt, wird es schon vom platschen der Füße in der Pfütze übertönt…..  – #Grummel#   :-(

Auch unser schlimmstes Donnerwetter,  kann den Sonnenschein nicht aus dem Kindergesicht vertreiben, –  warum auch? Denn nun ist es eh zu spät…  die Füße sind nass und es sind ja schließlich nicht unsere Füße, also warum regen wir uns so auf?????  Dem Kind machen die nassen Füße keeeeeeiiiiiiiin bisschen aus, es behauptet sogar felsenfest; „sie wären nicht nass….“  und dann will es auch noch > in 98 Prozent der Fälle > genau deswegen! nochmal durch die Pfütze, oder:  (wegen Kinderlogik) weil sie nun ja eh schon nass sind, eine gute Gelegenheit also….  ;-)

Und wir?  – Sind mal wieder die Spaßbremsen, weil wir diesen tollen Planschespaßmoment nicht genießen wollen, oder besser gesagt: können! Denn wir sind im Inneren viel zu sehr damit beschäftigt: die Außentemperatur (mit plötzlich auftretender Gänsehaut) mindestens fünf Grad runterzufühlen und währenddessen die Zeit für den Nachhauseweg zu berechnen, damit die fiesen Rotzschnodder –  und Hustebazillen, die gaaaanz sicher aus der Pfütze am Bein, direkt in die Nase vom Schützling zu krabbeln versuchen, nicht schneller sind als wir….  (das tun sie, oooooh ja!  … und außerdem: unser armes Kind kühlt doch total aus! … und aus all den demnächst anstehenden Terminen, wird mal wieder nix, weil das Kind krank sein wird.. fuuuuuuurchtbar krank..)

Wie schwer zu erkennen ist >>  haben wir Erwachsenen natürlich eindeutig die bessere Logik – ist doch klar … ähm … oder?   ;-)

Man ist also schließlich wieder zu Hause, das Kind ist (Überraschung) nicht erfroren, es hat sogar nicht mal blaue Lippen (sicher nur weil die neue Energiesparlampe so sparsames Licht macht…) – Gott sei Dank!  …. (puh)

Kaum stehen dann die  Schuhe  unter der Heizung und die kleinen Füße stecken in warmen Socken, kommt auch prompt die Frage: „Darf ich ein Eis, Mama?“

„Ein Eis? DU…  willst jetzt ein Eis? Du bist doch gerade fast erfror .. ähm – ganz kalt geworden.“ …. Dann wird natürlich im Inneren noch der „pädagogisch wertvoll oder nicht Konflikt“ bestritten, denn es war ja schließlich ziemlich frech; einfach durch die Pfütze zu stampfen… und nun noch eine Belohnung??“ Hmmm…  -eigentlich verkehrt! … Andererseits > immerhin ist der kleine Planscher mit nassen Schuhen tapfer bis nach Hause gelaufen und hat im Gegensatz zur Mutter (ähm, schuldig…) kein Wort mehr darüber verloren…

Also, ach.. was soll´s… wo der Klimawandel ja eh da ist, ist eine kleine „Eiszeit“ im Wohnzimmer  manchmal sogar genau das Richtige, dann kommt nämlich der Sonnenschein schnell wieder ganz von alleine… zumindest strahlt er direkt aus dem Kindergesicht… und dies ist schließlich der schönste Sonnenschein von allen, oder?!!

Gerade die Zeilen fertig geschrieben, scheint heute auch tatsächlich mal wieder draußen die Sonne, wie wundervoll!!

Ich schicke sie gerne weiter, aber falls das nicht klappt, konnte ich Euch vielleicht wenigstens ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern…

Wie auch immer > habt Spaß an/ mit Euren Kindern und macht es Euch schööööööön!   :-)

Bis bald

Eure Tina

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