Lennart Menz

Praktikant August/September

Lennart Menz, Jahrgang 1998, wird im August/September für sechs Wochen einer unserer Praktikanten sein. Er  kommt aus einer lesebegeisterten Familie, folgerichtig begann er nach seinem Abitur, das er 2016 am Hildesheimer Goethe ablegte, Buchwissenschaften zu studieren. Obwohl er in der Nähe von Leipzig geboren wurde, wählte er als Alma Mater dennoch Mainz. Nach seinem Praktikum kommt er schon ins 3. Semester. Da sich eine seiner ersten Seminararbeiten mit dem wunderbaren Indepentkleinverlag Kein & Aber beschäftigte, wollte er unbedingt ein Praktikum in einem ebensolchen machen. So fand er uns. Nun, wir sind noch ganze Ecke kleiner als Kein & Aber. Aber immerhin kann Lennart so, wie er es möchte, alle Produktionsschritte vom Manuskript bis zum fertigen Buch kennenlernen.

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Lisa Sterner

Praktikantin September

Lisa Sterner, selbsternannte Leseratte, studiert Germanistik und Philosophie in Paderborn. Liebt Bücher und Geschichten in jeglicher Variation, sogar den schwierigen philosophischen Lesestoff. Neben dem Lesen hat sie eine besondere Leidenschaft für das Schreiben, die sie an der Uni ausleben kann und hat darüber hinaus schon einige redaktionelle Erfahrung gesammelt. Sie versucht, Monika Fuchs allerlei mögliche Arbeit abzunehmen und die Verlagsarbeit in allen Facetten kennen zu lernen. 

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Monika Fuchs

Verlegerin

Monika Fuchs verlegt (fast) alles. In erster Linie Bücher, aber viel häufiger Lieferscheine, Rechnungen, Gesprächsnotizen, unverlangt eingesandte Manuskripte, Schlüssel, Socken … die Liste ist endlos erweiterbar. (Seit Bianca Köller zum Team gehört, ist es aber besser geworden.) Die meiste Arbeit im Verlag bleibt an ihr hängen, was dazu führt, dass die Geduld der AutorInnen oft ziemlich strapaziert wird. Dennoch erblickt erstaunlicherweise hin und wieder ein Buch das Licht der Bücherwelt. ^^

Bevor Monika Fuchs Verlegerin wurde, hat sie in Frankfurt, Rom und Würzburg Katholische Theologie studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Danach war erstmal Familiengründung an der Reihe, nebenbei hat sie Kurse in der Erwachsenenbildung gegeben.

1992 führte die Familie der Weg nach Hildesheim und sie heuerte bei der dortigen Kirchenzeitung an. In Redaktion und Anzeigenabteilung lernte Monika Fuchs viele nützliche Dinge, auf denen sie dann ab 1995 ihre Selbstständigkeit aufbaute. Mit zwei und später drei Kindern für sie die optimale Lösung, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Am Anfang stand ein Redaktionsbüro, in dem sie als Freie Journalistin unter anderem die Kulturseite der Kirchenzeitung aufbaute und wöchentlich als Komplettlösung an die Redaktion schickte. Doch schon bald kamen andere Aufträge, die sie immer stärker in Richtung Mediengestaltung trieben. Die logische Konsequenz: Neben der Freiberuflichkeit als Journalistin eröffnete sie 1997 ein MedienBüro für den gewerblichen Teil des Jobs. Ihr Mottto damals:

Wir entwickeln Ihre Ideen – print | online | digital

Das MedienBüro gibt es immer noch, aber der Schwerpunkt hat sich verschoben: Heute werden dort zwar immer noch Ideen entwickelt (der Schreibtisch liegt meist voll davon), aber daraus entstehen vor allem Buch- und Zeitschriftenprojekte. Weshalb sie ihrem Unternehmen vor einigen Jahren den Namen „Die Bücherfüxin“ verpasste. Und sich diese freundliche Lady ins Haus holte – ins Leben gerufen von Christa Lippich.

2006 dann gründete sie ihren Verlag. Und hat damit ihr Herzensprojekt gefunden, in das sie alles, was sie im Laufe ihres Lebens mal gelernt hat, einbringen kann. Dachte sie zumindest. Die Idee war nicht verkehrt, aber das reichte noch nicht. Seitdem lernt sie jeden Tag etwas neues dazu – die Buchwelt ist groß, tief und vielfältig. Und nicht ganz einfach für Kleinverleger. Ihre Motivation, trotzdem durchzuhalten?

Es gibt soviele schöne Geschichten auf dieser Welt. Zumindest einigen von ihnen möchte ich in meinem Verlag eine Heimat geben. Und hoffe, dass sie viele Leser finden, die mit ihnen nicht nur ihren Lesehunger stillen, sondern in ihnen auch den einen oder anderen Impuls für ihr Leben finden.

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