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Lesefutter für Groß und Klein

Inge Becher

Lautlose Stufen

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Beschreibung

Opfer des Nationalsozialismus waren auch chronisch kranke und behinderte Kinder und Jugendliche. Während ihren Eltern suggeriert wurde, dass sie wegen einer Therapie in sog. Kinderfachkliniken aufgenommen werden sollen, wurden sie in Wahrheit im Rahmen des Euthanasieprogramms dort systematisch getötet – durch Hungerernährung, medizinische Experimente oder Medikamentenüberdosierung. Sie galten als lebensunwertes Leben. War ein Kind erstmal in solch eine Klinik eingeliefert, kam es zumeist nicht wieder lebend zurück. Die Eltern bekamen nach einiger Zeit ein Schreiben, dass das Kind leider an Lungenentzündung o.ä. verstorben sei. Zynischerweise musste auch noch die Rechnung für die Einäscherung beglichen werden – Spuren sollten natürlich verwischt werden.

In ihrem Buch „Lautlose Stufen“ erzählt die Historikerin Inge Becher von Hella Arnold, die 1939 mit 10 Jahren eine rätselhafte Krankheit bekommt. Immer wieder muss sie für lange Zeit ins Krankenhaus, sie fehlt in der Schule und kann auch nicht, wie ihre Freundinnen, den Jungmädeln beitreten. Hella wird zur Außenseiterin, immer stärker wird ihre Lebenswelt eingeschränkt. Dabei möchte sie doch nur eines: dazugehören wie alle anderen.
Mit 14 erfährt sie von speziellen Kliniken, in denen schwerkranken Kindern wie ihr geholfen werden kann. Sie bittet den Chefarzt des Krankenhauses um eine Überweisung in diese Kinderfachklinik. Als ihr Hausarzt und ihre Eltern davon hören, sind sie entsetzt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Das Buch ist für Kinder ab ca. 12 Jahre gedacht, die Geschichte begleitet Hella vier Jahre lang in ihrem Alltag im Nationalsozialismus. Dabei werden viele Themen dieser Zeit gestreift – und in einführenden kurzen Abschnitten historisch eingeordnet. Die Geschichte ist leicht lesbar, das Buch ist nicht sehr lang und deshalb auch gut für den Unterricht geeignet als Einführung in diese Zeit.

Hella hat Glück. Sie kann rechtzeitig fliehen.

Text von

Inge Becher

 

AUTORIN

Inge Becher leitet ein Museum in Georgsmarienhütte. Über Geschichte erzählt die Historikerin am liebsten in Geschichten – so ist auch ihr Buch entstanden über das Leben von Jugendlichen in der NS-Zeit.


Bücher von Inge Becher im Verlag Monika Fuchs

Veranstaltungen mit Inge Becher
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Cover von

Claudia Toman

COVERDESIGNERIN

Claudia Toman, geboren 1978, verwirklicht an ihrem Wohnort Wien Coverträume für Verlage und Selfpublisher:innen. Ihre Website: www.autorendienst.net


Bücher mit Covern von Claudia Toman im Verlag Monika Fuchs

Bewertungen

  1. Tina Pahnke

    BKL-Lyrik auf Amazon schreibt, dass diese Geschichte mit sehr viel Fingerspitzengefühl und Sensibilität geschildert wurde.

  2. Tina Pahnke

    MargareteRosen auf Amazon schreibt, dass sie überrascht war wie man Zeitgeschichte auf 100 Seiten spannend und informativ erzählen kann.

  3. Tina Pahnke

    CharO schreibt auf Amazon, dass „Lautlose Stufen“ es schafft ein schwieriges Thema so aufzuarbeiten, dass es für viele verschiedene Lesetypen geeignet ist.

  4. Tina Pahnke

    Sandra schreibt auf Amazon, dass das Buch sie fesseln konnte, auch wenn ihr etwas emotionale Tiefe gefehlt hat.

  5. Tina Pahnke

    Sabine Hartmann auf Amazon schreibt, dass dieses Buch auch für ungeübtere Leser empfehlenswert ist.

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