Einem unserer älteren Bücher, das ohnehin nachgedruckt werden musste, hat Torsten Sohrmann ein neues Buchgewand geschneidert: „Saskias Gespenster“ von Corinna Antelmann ist die Geschichte eines 12-jährigen Mädchens, das durch einen Autounfall beide Eltern verloren hat. Ihrer Tante, die Saskia zunächst aufgenommen hat, gelingt es nicht, zu Saskia durchzudringen, diese schottet sich total ab. Für eine fachkundige Trauerbegleitung kommt Saskia in ein Kinderheim, in dem sie psychologisch betreut werden soll. Dort begegnet sie auf dem nahegelegnen Friedhof einigen merkwürdigen Gestalten: Schattenwesen, Menschen, die gestorben sind und sich noch nicht vom irdischen Dasein lösen können, weil sie meinen, noch eine wichtige Aufgabe erfüllen zu müssen. Sie können von den Lebenden wahrgenommen werden, die sich dem Tod näher fühlen als dem Leben. Saskia will den Gespenstern bei der Erfüllung ihrer Aufgaben helfen, weil sie versprechen, sie im Gegenzug bei der Suche nach ihren Eltern zu unterstützen. Denn vielleicht sind diese ja gar nicht tot, sondern warten irgendwo auf Saskia …
Im Heim schafft es nur der gleichaltrige Oskar, Saskias Vertrauen zu gewinnen. Sein Ziel ist es, sie vom Friedhof wegzukommen, und sei es dadurch, dass er ihr bei ihrer „Mission“ hilft, damit sie schneller erledigt ist. Er hat es fast geschafft, als etwas passiert, das Saskia vollends aus der Bahn wirft …

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