Eine sehr schöne Rezension zu Peter Mannsdorffs  „Party im Kopf“ musste ich erstmal zusammenbasteln. Also, äh, die Datei dazu, nicht die Rez! 

Sie ist nämlich ganz Old School auf Papier gedruckt worden, war nix mit Verlinken. Erschienen ist sie in der Psychosozialen Umschau, die Kollegen vom Psychiatrie-Verlag, in dem die Zeitschrift erscheint, haben uns erlaubt, die Rez in voller Länge zu posten. Danke dafür! 

Für Schnellleser das Fazit:

Der Autor Peter Mannsdorff zeigt Betroffenen, wie der Alltag in einer Familie mit einem psychisch erkrankten Elternteil aussehen kann. Auch aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch.“

 

Heute ist das #NordkappProjekt aus der Druckerei im Verlag eingetroffen. Das mit dem Wendebuch hat perfekt geklappt. Und dass das Buch zwei Monate später erschien als geplant, war auch nicht so schlimm: Denn vor genau einem Jahr waren Nicole Wunram und Markus am Nordkapp. Passt also prima! Und wer zwei Tage weiterblättert und zum 1. August 2017 kommt, findet eine hochromantische Stelle: Markus hat Nicole einen Antrag gemacht!    Und übermorgen, am 1. August 2018, heiraten die beiden. Hach! Ist das schön!

Und noch schöner war es, dass die beiden heute ihr Buch abgeholt haben – und eine Flasche Sekt zum Anstoßen mitbrachten. So muss das! 

Die Bücherfüxin hat sich mal wieder was ausgedacht: Ist in der Verlagsbranche nicht neu und ziemlich bewährt – und gibt es das auch bei uns: Unter „Edition White Fox“ fungieren wir als Kommissionsverlag. Das ist ein Angebot für alle, die die Nutzungsrechte für Ihr Buch selbst in der Hand behalten wollen, die keinen Verlag, sondern einen Dienstleister suchen, die möglichst große Freiheit beim Publizieren wollen, aber auf das KnowHow und die Vertriebsmöglichkeiten eines Verlages nicht verzichten möchten. Mit unserem MedienBüro (seit 1997) stehen wir mit Rat und Tat bei allen Stufen des Schreib- und Produktionsprozesses zur Seite.  Hier geht es zur Seite der Edition White Fox.

Sie hat es schon wieder getan! Petra Hartmann rezensiert eines unserer Bücher und erzählt mir nichts davon!
Diesmal hat sie “  gelesen. Auch wenn sie die Geschichte stellenweise etwas konstruiert findet, ist ihr Fazit

„Zauberhafter Roman über ein sehr ernstes Thema. Eine schwere Krankheit, mit leichter Feder in einem beinahe magischen Ambiente skizziert. Lesenswert.“

Die ganze, ausführliche Rezension könnt ihr auf Petras Blog lesen:
http://www.scifinet.org/…/entry-9067-corinna-antelmann-im-…/

Bei einem anderen Cover, das gerade in Arbeit ist, habe ich nicht meine Finger drin. Deshalb kann ich nur staunend dokumentieren, was da gerade entsteht. Wer findet heraus, zu welchem Titel dieser Cover-Schnipsel gehört?

Eigentlich … sollte das Buch vorgestern erschienen sein … aber naja. Wie es manchmal so ist. Immerhin haben wir uns jetzt aufs Cover geeinigt! Also gibt es zumindest einen Coverrelease. Darf ich vorstellen: Die Neuauflage von Gea Nicolaisens Schleswig-Holstein Kinderkrimi „Die SchleiFüchse und der falsche Geist“.
Illustriert von Isabel Kaboth, für Kinder ab 10 Jahren.

Guten Morgen, ihr Lieben,
 
ist es bei euch auch so warm? Wir waren gestern den ganzen Tag in unserem Mini-Pool. Und wie es sich gehört, haben wir die Kinder eingecremt, Mützen auf und sogar UV-Anzüge angezogen. Und Mama und Papa haben den dicken Sonnenbrand.
 
Während ich also im internet nach Hausmitteln dagegen suche, habe ich gelesen, dass heute der „Tag des Sonnenschutzes“ ist – wie passend! Und mal ehrlich: Eigentlich müsste man es doch auch besser wissen, oder? Und weil ich es persönlich einfach sehr passend finde, stelle ich euch heute unser Buch „Im Schatten des Mondes“ vor – eine der Hauptpersonen darin, Leo, hat ein sehr spezielles Verhältnis zur Sonne und zum Sonnenschutz:
 
Wir erfahren viel über Ina (15), die ihre Mutter verlor und sie auf dem Mond wieder treffen möchte, und Leo (15), der an der Mondschein-Krankheit leidet und die Sonne liebt, die ihm aber nur schadet. Ihre UV-Strahlen schädigen seine Haut irreparabel, deshalb hat er schon viele Operationen über sich ergehen lassen müssen. So kann er nur nachts ohne seinen Schutzanzug ins Freie gehen, in der Wohnung und in der Schule müssen alle Fenster abgeklebt werden, damit keine UV-Strahlen durchscheinen können. Leo selbst muss tagsüber, wenn er im Freien ist, einen Schutzanzug tragen.
Leo kommt neu in Inas Klasse. Während er von einigen Mitschülern wegen seiner vernarbten Haut verspottet wird, ist Ina fasziniert von Leo und stellt sich schützend vor ihn. Ina ist in einer Situation, die sie mit Leon teilt: ein Leben außerhalb der Norm. Beide haben ein riesiges Paket zu tragen. Meistern dies, unterstützt durch ihre Eltern, bisher ganz gut. Doch dann werden sie langsam erwachsen und treffen eigene Entscheidungen.
 
Ihr wollt mehr über Ina und Leo erfahren? Dann einfach den Link folgen:
Viel Spaß beim Lesen wünscht euch
eure Tanja

Manche Bücher werfen schon Schatten, bevor sie erschienen sind. So auch „Flaschenpostsommer“ von Regina Nagel, das im Herbstprogramm erscheinen wird. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei Kinder, deren Geschwister chronisch krank sind.
Auch in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Herzblatt. Leben mit angeborenem Herzfehler“ der Deutschen Herzstiftung stehen diese „Besonderen Geschwister“ im Mittelpunkt. Anlass für die Redaktion, Regina Nagel und ihr neues Buchprojekt vorzustellen. Das besondere daran: Sie hat sich beim Abfassen der Geschichte Rat geholt bei einer Geschwisterkindergruppe aus Minden. Manches erfährt auch die Verlegerin erst aus der Zeitung! 😀

Und noch eine Besprechung von Corinna Antelmanns Buch „Im Schatten des Mondes“. Diesmal zu finden in den bn.bibliotheksnachrichten, dem Rezensionsportal der Österreichischen Bibliothekswerrks. Rezensent Reinhard Ehgartner schreibt u.a.:

„Was einfach und flach als Neuinszenierung von „Die Schöne und das Biest“ auserzählt werden könnte, hat Corinna Antelmann zu einer vielschichtigen, komplexen und spannenden Geschichte geformt.“

Die ganze Besprechung ist hier zu finden.

Liebe Frau Rademacher,

ich freue mich, dass Sie dieses Interview mit mir machen. Dann lege ich mal gleich mit der ersten Frage los:

Wann haben sie mit dem Schreiben angefangen?

Da war ich noch klein. Meine ersten Geschichten habe ich gemalt, weil ich gar nicht schreiben konnte. Das Veröffentlichen eines Buches stand immer auf der To-do-Liste meines Lebens. Es hat zwar fast 40 Jahre gedauert, aber dafür sind es jetzt auch schon 13 veröffentlichte Bücher und es sollen noch viele folgen.

Was bedeutet es für Sie, zu schreiben?

Ich bin voll und ganz Herr der Lage, in meinen Geschichten passieren keine Katastrophen, die ich nicht zulasse. Im Vergleich zur Wirklichkeit ist das „Abenteuer Schreiben“ eine ziemlich sichere Sache. Außerdem genieße ich es, mir Geschichten auszudenken. Wenn ich selbst über den Inhalt lachen und weinen kann, dann fühlt es sich gut und richtig an, was ich tue.

Wie lange schreiben Sie an einem Buch?

Als reine Schreibzeit plane ich drei Monate ein. Danach lege ich das Manuskript für eine Weile weg, um Abstand zu gewinnen. Dann folgt eine finale Bearbeitung meinerseits und das Abschicken an den Verlag. Von hier an habe ich keinen großen Einfluss mehr auf den Zeitplan und es dauert, so lange es eben dauert.

Gibt es einen Ort oder eine Uhrzeit, an dem oder zu der Sie besonders gut schreiben können?

Nein. Ich schreibe morgens, mittags, abends oder nachts, so wie es eben gerade passt. Das Schreiben passt sich meinem Leben an und nicht umgekehrt.

Brauchen Sie dabei etwas Bestimmtes oder eine besondere Umgebung?

Auch nicht. Den Laptop kann man überall aufklappen und dann geht es los. Im Garten oder auf dem Balkon gefällt es mir im Sommer ganz gut. Ich kann aber auch am Küchentisch, auf dem Fußboden oder im Bett schreiben.

Wie ist die Geschichte rund um Talisman entstanden?

Als ich mich auf einen Schwatz mit Monika Fuchs traf, erzählte sie mir, dass sie gerne ein Pferd in ihrem Verlag haben würde, weil Pferdebücher eben beliebt seien. Ich fing sofort an, darüber nachzudenken, wie das Pferd und seine Geschichte aussehen könnten. Reiterabenteuer gibt es schon viele, es mussten neue Anreize her. Nach und nach entstand dann die Idee des Mutmachhofes im Emsland und die Jagd nach den Blauen Rätseln. Der Name Talisman stand quasi sofort fest. Wie hätte Talisman auch anders heißen können?

Gab es einen Anlass, der Sie inspiriert hat, über das Thema Ängste zu schreiben?

Lange vor Talisman habe ich mich für Angst und ihr Umkippen in eine krankhafte Form interessiert. Dabei lernte ich, dass das Vermeiden der Angstsituationen grundfalsch ist und Ängste schlimmer werden, wenn man sich ihnen nicht stellt und die eigene Einstellung zur Angst ändert. Das verwirrte mich. Wie ändert man seine Einstellung, wenn das Herz rast, die Zähne klappern und man einfach nur weglaufen will? Darüber habe ich viel nachgedacht. Talisman hat mir verraten, wie es geht. In der Talisman-Reihe nehme ich Ängste und Phobien ernst, doch ich mache aus ihnen ein Abenteuer, das sogar Spaß macht. So wird aus einem Problem eine Herausforderung, die sich gut anfühlt, wenn man sie bewältigt hat.

Die Geschichten spielen ja in dem schönen Emsland – gibt es dort einen Bauernhof, der Sie inspiriert hat?

Die gedankliche Vorlage für den Jansenhof ist eine Mischung aus vielen Höfen im Emsland. Einige meiner Schulkameraden kamen von Bauernhöfen, kleinen wie großen. Die Erinnerung an diese Höfe half mir bei dem Entwurf des Jansenhofes.

Wissen Sie schon, wie viele Bände es geben wird von Talisman?

Derzeit habe ich fünf Abenteuer für Talisman und seine zweibeinigen Freunde erdacht, das dritte wird noch in diesem Jahr erscheinen. Fünf ist eine gute Zahl für eine Reihe, also könnte Talismans fünftes Rätsel das Finale sein. Aber ganz sicher bin ich mir da noch nicht, vielleicht wird es auch noch ein sechstes geben.

Können Sie sich mit einem ihrer Hauptfiguren identifizieren?

Cordula ist mir sehr ähnlich, aber eigentlich wäre ich lieber wie Katla. Ein bisschen von mir steckt allerdings in jeder Figur.

Wenn sie den oder die zum Essen einladen würden: Was würden Sie für ihn/sie kochen?

Tja, ich denke, dass ich Cordula noch einen Erdbeerkuchen schulde, weil der ja im zweiten Band von Talisman gefressen wurde.

Verraten Sie uns etwas von dem, was im dritten Band geschieht?

Im dritten Band führt Talismans Weg in die Wüstung Wahn, einem Dorf das geräumt und zerstört wurde. In dem heutigen Schießgebiet, zwischen Grundmauern, vergessenen Kellern, Panzerwracks und einem alten Friedhof gehen Talisman und seine Freunde auf die Suche nach  dem nächsten Rätsel.

Na, das klingt doch spannend – wann soll das Buch genau erscheinen?

Es ist für das Herbstprogramm 2018 geplant. Wenn alles gut geht und wir den Zeitplan einhalten können, wird es wohl im September/Oktober erscheinen.

Liebe Frau Rademacher, herzlichen Dank für Ihre Zeit. Und wenn ihr jetzt in den Talisman-Büchern etwas blättern wollt, findet ihr hier die bisher erschienenen Bücher mit Leseproben auf der Seiten.

Lesenswerte Rezension auf Wortakzente/Kinderohren: Daniela Dreuth arbeitet sehr fein heraus, worum es in „Im Schatten des Mondes“ von Corinna Antelmann geht.

„Etwas sperrige Protagonisten mit nicht ganz einfachem Leben bestimmen diese Lektüre. Doch die Autorin schildert Ina und Leo mitsamt ihren Problemen äußerst feinfühlig, wie ich finde. [… ] Ich war gespannt darauf zu erfahren, was die beiden Jugendlichen bewegt, was sie (voreinander) verbergen, wie sie mit neuen Herausforderungen umgehen und vor allem, ob sie trotz aller Vorbehalte den Weg zueinander finden. Die Sprache ist gut verständlich, mit vielen Dialogen und scharfen Beobachtungen.
[… ]
Fazit: Eine fesselnde Geschichte um zwei sehr ungewöhnliche Jugendliche, die ihren Platz im Leben suchen. Für Leserinnen und Leser ab 13 Jahren.“

Die ganze Rezension ist auf dem Blog Wortakzente/Kinderohren zu finden.

Ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein Buch aus unserer Backlist vorstellen, welches mir sehr am Herzen liegt. Zum einen, weil mich die Geschichte sehr mit dem Verlag verbindet – ich durfte sie nämlich probelesen. Und zum andern, weil ich diese wundervolle Geschichte mit euch teilen möchte. Es geht um „unser Verlagspferd“ Talisman.

Talisman ist ein Islandpony und der Star einer super Kinderbuchreihe von Miriam Rademacher. Die Geschichte spielt im schönen Emsland (wohin ich selber gerne in Urlaub fahre) auf einem fast vor der Pleite stehende Bauernhof. Die Bauersleute haben noch eine Chance, an Geld zu kommen, um den Hof zu retten: Sie müssen das Erbe finden, das die Altbäuerin vor ihrem Tod versteckt hat. Gefunden werden kann es nur von jemandem, der seine Angst überwinden kann. Helfen sollen dabei die Kinder, die ihre Ferien auf dem Mutmachhof verbringen. Allen voran Cordula aus Düsseldorf, Lars-Olaf aus Lübeck und Katla aus Island. Denen wiederum soll Talisman helfen. Ob das alles so funktioniert wie geplant, und ob die Kinder die Rätsel um das Erbe lösen können, erfahrt ihr im Buch.

Konnte ich euch ein wenig neugierig machen? Dann schaut doch in die Leseprobe rein. 

Morgen stellt sich Miriam Rademacher unseren Fragen, ich bin schon gespannt, was sie uns alles erzählen kann.

Habt ihr Anregungen für mich? Möchtet ihr noch was wissen?

Herzliche Grüße

Tanja