Foto: C. Stumpf

Wie sieht Ihr Schreibtisch aus?

Kaum Platz, gerade mal für die Tastatur. Viele Fotos, Bücher und CDs zur Untermalung beim Schreiben.

Ihr Lebensmotto?

Eine gesunde Mischung zwischen Schreibtischhockerei und das Leben genießen.

Wen würden Sie gern einmal treffen, egal ob lebendig oder tot?

Meine gerade verstorbenen Eltern.

Ihr schönstes Kompliment?

Ich bekomme Anerkennung von Familie und Freunden, Komplimente direkt nicht, außer vielleicht, dass meine Bücher gefallen.

Würde Ihr Leben verfilmt werden, wer würde Sie spielen?

Oh, das weiß ich nicht. Vielleicht Pierre Richard, der mit den zwei verschiedenfarbigen Schuhen.

Ihre Lieblingsbuchhandlung?

Buchhandlung Rabenow in Berlin-Lankwitz.

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten …

Gesundheit, dass meine Frau gesund bleibt und dass das mir die Ideen zum Schreiben nicht ausgehen.

Ihr Traumberuf?

Lehrer – und da ich das damals in den Sand gesetzt habe, Kinder- und Jugendautor, um immer wieder Kontakt zu ihnen zu haben.

Mit wem würden Sie gern für einen Tag tauschen?

Eigentlich fühle ich mich in meiner Haut ziemlich wohl.

Autor sein heißt für mich …

Facetten des Lebens einfangen, keine l’Art pou l’art fabrizieren, sondern eine Botschaft transportieren.

Ihr nächstes Projekt?

Ein Kinderbuch, wo ein 9-Jähriger die Grenze zum Totenreich überschreitet und seinem Urgroßvater Fragen stellt, die er ihm zu Lebzeiten nicht gestellt hat.


Peter Mannsdorff schreibt intensiv seit 1990. Zunächst war es für ihn in erster Linie die Möglichkeit der »Seelenarbeit« und der persönlichen Aufarbeitung. Über drei autobiografisch gefärbten Romane in den 90-er Jahren kam er zu fiktiven Erwachsenen- und vor allem Kinder- und Jugendromanen, von denen er zwei im Verlag Monika Fuchs und fünf weitere in zwei bayrischen Verlagen veröffentlicht hat.

Mehr über Peter Mannsdorff: www.peter-mannsdorff.de

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